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Mittwoch, 29. Januar 2014

Neues von den Rennmäusen

Es wird aller höchste Zeit mal wieder über meine felligen Mitbewohner zu berichten. Meinen Rennmausjungs geht es richtig gut. Sie sind drollig und bereichern mein Leben. 

Freitag, 2. November 2012

Neues aus der Mäusewelt

Im Sommer hatte ich von meinem Rennmausbaby Snoopy berichtet. Mittlerweile ist er ausgewachsen und nicht mehr ganz so hell, wie damals. Trotzdem hab ich noch ein paar schnuckelige Bilder von meinen zwei Süßen als Snoopy noch ein Baby war. 
Snoopy und Struppi

Sonntag, 22. Juli 2012

Snoopy - mein Rennmausbaby

In letzter Zeit hat mich wieder einiges vom Bloggen abgehalten. Aber letzte Woche waren hauptsächlich meine mongolischen Rennmäuse daran schuld. Letztes Wochenende ist mein 2,5 Jahre alter Tim gestorben. Nicht überraschend, da ich schon seit etwa einem halben Jahr Stammgast beim Tierarzt bin. Er hat gekämpft bis zum letzten Tag und dann durfte er gehen. Trotzdem ist so ein Verlust immer schmerzhaft und traurig, obwohl ich mich schon in den letzten Wochen langsam von ihm verabschieden konnte. Er hatte Zahnprobleme: Einer seiner vorderen Nagezähne ist plötzlich ausgefallen und nicht mehr nachgewachsen. Da Rennmauszähne ständig nachwachsen, bin ich jeden Monat zum Tierarzt gefahren und hab ihm die Zähne kürzen lassen. Fressen konnte er zum Glück noch alleine. Außerdem hatte er eine Weile eine verstopfte Harnröhre. Und jetzt vor 2 Monaten stellte ich fest, dass seine Duftdrüse am Bauch leicht wulstig geworden ist und manchmal sogar blutete. Die Tierärztin vermutete einen Tumor. Aber aufgrund seiner Vorgeschichte wollten wir ihn nicht mit einer Operation quälen und beschlossen, ihm seine letzten Tage so schön wie möglich zu machen. Tim bekam eine Depotspritze, die ihn munterer machte. Trotzdem baute er immer weiter ab und am Ende gab ich ihm sogar einen Nahrungserzänzungsbrei, weil er trotz Fressen immer dünner wurde...

Seit letzten Samstag war mein Struppi also nun alleine und am Mittwoch ist Snoopy eingezogen.
Der Kleine ist 8 Wochen alt und von einer Züchterin ganz in meiner Nähe. Bevor hier wieder Diskussionen aufkommen, warum ich keine Tierheim-Tiere hole, erkläre ich das an dieser Stelle kurz:

Donnerstag, 31. Mai 2012

Blogpause vorbei

Nun endlich kann ich sagen, dass ich wieder regelmäßiger bloggen werde. Mein schriftliches Examen an der Uni und die Vorbereitung darauf haben mich doch sehr aufgehalten. Die letzten zwei Wochen waren meine Prüfungswochen und nun ist endlich alles vorbei. Es war anstrengend und die Vorbereitungsphase bestand im Prinzip nur aus dem gleichen Tagesablauf: Aufstehen - lernen - essen - lernen - essen - lernen -schlafen gehen. Wir hatten vor den Prüfungswochen 5 Wochen frei zum lernen, die auch genutzt werden mussten (s.o. Tagesablauf).
Glücklicherweise hab ich mir zwischendurch doch regelmäßig die Nägel lackiert und es manchmal sogar geschafft, Bilder zu machen. Schließlich kann man Gesetzestextblätter und Buchseiten auch mit noch nicht ganz getrockneten Nägeln umblättern *zwinker*.
Da mein Laptop nebenher wegen der vielen Online-Kommentare für Gesetze immer an war, wurde in der ein oder anderen kreativen Schaffenspause ein bisschen gestöbert. Klar, dass auf mein Bestellfinger juckte und meine Sammlung um ein paar Schätzchen reicher wurde. Weil ich rund um die Uhr zuhause war und meine Pakete glücklicherweise selbst annehmen konnte, kenne ich mittlerweile meinen DHL-Boten recht gut.

Jedenfalls habe ich nun eine Menge Bilder. Im Moment wird kräftig sortiert und ich habe in der nächsten Zeit noch einiges nachzuholen und vorzustellen.

Und damit dieser Artikel hier nicht ganz so langweilig wird, hab ich ein paar Bilder meiner kleinsten männlichen Mitbewohner - Tim und Struppi (mongolische Rennmäuse):
Tim

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die kleine Rennmaus Tim

Nun melde ich mich nach langer Blogabwesenheit zurück und möchte euch wie versprochen meinen kleinen Tim vorstellen. Nachdem Frodo gestorben war, konnte ich Tom natürlich nicht lange alleine lassen. Rennmäuse sind sehr gesellige Tiere und sollten mindestens zu zweit gehalten werden.
Somit fuhr ich am Dienstag nach Frodos Tod zu einer großen Tierhandlung und fand dort eine große Auswahl an jungen und quietschfidelen Rennmausmännchen vor. Entschieden habe ich mich für diesen kleinen Fratz, den ich Tim genannt habe.

Auf dem zweiten Foto sieht man ganz doll, wie klein Tim gegenüber Tom ist. Dabei muss ich sagen, dass Tom weder dick noch irgendwie unnormal groß ist.
Und weils so schön ist, hier nochmal mein Tim in Aktion bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Fressen.


Man sieht ganz deutlich, dass die Proportionen sich noch ausgleichen müssen. Die Füsschen und der Kopf sind noch ein bisschen zu groß für den Rest des Körpers.
Die Bilder entstanden übrigens wenige Tage, nachdem sich der Kleine bei Tom ganz gut eingelebt hatte. Er ist sehr aktiv und wenn er wach ist, sitzt er nie still. Nur beim Fressen bekomme ich ihn ruhig vor die Linse...

An dieser Stelle sollte ich nun noch etwas zur Vergesellschaftung (so nennt man das Aneinandergewöhnen) von Rennmäusen erzählen. Mittlerweile habe ich darin jahrelange Erfahrung und schon zig Vergesellschaftungen erfolgreich durchgeführt.
Am Besten ist es, die Mäuse nicht sofort zusammen ins Terrarium zu setzen. Es besteht die Möglichkeit, dass wilde Streitereien entstehen, die auch schnell mal tödlich enden, wenn die Mäuse sich nicht "riechen" können. Daher habe ich bei meinen beiden Jungs die sogenannte Trenngittermethode angewandt. Dabei wird das Terrarium bis auf Streu komplett leer geräumt, in der Mitte geteilt und je eine Maus in die Abteile gesetzt. Dann kann man entspannt an der Gitterfront beobachten, wie die Mäuse aufeinander reagieren. Meine beiden Schnuckis standen beide am Gitter, haben die Näschen durchgeschoben und sich beschnuppert. So haben sie sich lange nicht bewegt und Tom ging gar nicht mehr weg vom Gitter. Immerhin war er bis dahin fast eine Woche alleine. Ziemlich lang für so eine kleine Maus...

Normalerweise würde man die Gittersituation so belassen und am nächsten Tag die Mäuse vertauschen, sodass sich ihr Geruch vermischt. Den Tausch vollzieht man ca. 2x am Tag und nach einigen Tagen sollte die Vergesellschaftung abgeschlossen sein und die Mäuse sich vertragen.

Nachdem sich aber meine Beiden total friedlich am Gitter verhalten haben, wagte ich am selben Abend noch den Versuch, Tom in Tims Abteil zu setzen. Sogleich beschnupperten sie sich ausgiebig, jagten sich ein bisschen in der Gegend herum. Allerdings machte es keinen aggressiven Eindruck und schien ganz normal zu sein. Ich legte meinen Süßen noch etwas Nistmaterial ins Terrarium und in der gleichen Nacht schliefen sie zu zweit im selbst gebauten Nestchen. Natürlich kabbelten sie sich die folgenden Wochen noch ein bisschen. Das wurde mit der Zeit immer weniger und jetzt kann ich sagen, dass sie richtige Freunde geworden sind.
Mittlerweile ist Tim gewachsen und nicht mehr ganz so winzig. So groß wie Tom ist er aber noch nicht.

Falls ihr irgendwelche Fragen zu Rennmäusen habt oder ich von den kleinen Rackern noch mehr erzählen soll, dann gebt in den Kommentaren Bescheid.

Freitag, 7. Mai 2010

In Gedenken an meinen lieben Frodo

Ein Ereignis letzte Woche bügelte mich gefühlsmäßig ziemlich platt. Das ist nun der Punkt, an dem ich einer anderen und völlig nicht zum Konzept passenden Kategorie einen Platz in meinem Blog einräumen möchte.
Aber mal langsam und der Reihe nach:

Seit Ende 2006 wohnen bei mir mongolische Wüstenrennmäuse (wie man sie korrekt bezeichnet). Frederick ist mit 3 Jahren vor 1/2 Jahr verstorben. Natürlich hat mein gleichaltriger Frodo nach Fredericks Tod einen tollen neuen Partner namens Tom bekommen. Sonst hätte er nicht mehr allzu lange gelebt und wäre vor Kummer gestorben.

-Frodo (schwarz) und Tom (grau) schlafen-

Von Donnerstag auf Freitag in der letzten Woche verstarb nun leider mein süßer schwarzer Frodo. Sein Tod hat mich total aus der Bahn geworfen.
Schließlich ist er mit mir zusammen wegen meines Studiums von zuhause ausgezogen. Nachdem meine erste Wohnung der totale Reinfall war, zog er vor 2 Jahren brav ein 2. Mal mit mir um. Er war immer für mich da und sorgte dafür, dass ich mich nicht alleine fühlte. Kam ich abends nach Hause, dauerte es nicht lange, dass er mein Heimkommen bemerkte und schlaftrunken sein Nestchen verließ. Er liebte es, auf meine Hand zu krabbeln und auf mir herumzulaufen oder einfach nur auf meiner Schulter in die große weite Welt zu schauen. Wenn ich mal ein oder zwei Tage keine Zeit für ihn hatte, hüpfte er 30 cm hoch auf die hölzerne Trinkeinheit und nagte am Abdeckgitter des Aquariums. Da ich das Geräusch überhaupt nicht leiden kann, ging ich regelmäßig zu den Mäusen und nahm das Gitter ab und holte Frodo raus. Nach einer halben Stunde Spielen war er wieder glücklich. Er war so zutraulich und brauchte meine Nähe. Genau das liebte ich so an ihm. Wir hatten wirklich eine ungewöhnliche Verbindung zueinander.
Rennmäuse im Allgemeinen sind keine Schmusetiere. Sie können laut Fachliteratur zahm werden, aber sehr viel mehr sollte man nicht erwarten. Und genau in diesem Punkt war mein Frodo so fernab von allen Normen. Meine bisherigen Rennmäuse (ich hatte vor ca. 7 Jahren schon welche) waren alle zahm, aber so streichel- und kontaktbedürftig war noch keine.
Seit Frodos Tod gibt es nun immer wieder Situationen, in denen ich früher zu ihm gegangen wäre. Genau in diesen Momenten werde ich noch viel trauriger, als ich es eh schon bin...
Zudem war mein Frodo "Extremsportler". Senkrecht an meinem pullibedeckten Arm hochklettern oder einfach mal aus dem Stand 30 cm hoch auf den Trinkbaum hüpfen war kein Problem für ihn und es machte ihm viel Spaß. Hierbei muss ich anmerken, dass Rennmäuse eigentlich nicht die großen Kletterer sind.
Bis kurz vor seinem Tod war Frodo also total fit. Letztendlich wird ihm wohl das Alter einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Frodo... Tom und ich vermissen dich und ich werde dich auf immer und ewig in Erinnerung behalten.