Posts mit dem Label Tutorial werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tutorial werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. November 2015

[Video] Glitter Nagellack entfernen

Glitter Nagellack entfernen

Im Rahmen meiner #nailsreloadedchallenge war am Mittwoch das Thema Glitter dran. Der muss nun irgenwie wieder runter von den Nägeln. Das ist nicht das einfachste Unterfangen und so gibt es heute ein Video, wie ich den vielen Glitter wieder entfernt habe.

Sonntag, 27. September 2015

[Tutorial] Gradient / Farbverlauf


Schon vor einer Weile hatte ich die Fotos zu diesem Tutorial geschossen. Jetzt endlich möchte ich hier Schritt für Schritt vorstellen, wie man einen weichen Farbverlauf auf die Nägel zaubern kann. Im Fachjargon nennt sich die Technik des Farbverlaufs "gradient". Das ist englisch und heißt übersetzt Steigung oder Gefälle und auf Farben bezogen eben Farbverlauf.

Sonntag, 19. Juli 2015

[Tutorial] Nageldesign: vertical chevron

Nageldesign - vertical chevron

Als ich vor einiger Zeit den überaus hübschen 'yummy cherry' von Misslyn aus deren Smoothie Limited Edition auf meinen Nägeln hatte, kam mir sofort eine Kombination mit Schwarz in den Sinn. 'yummy cherry' enthält nämlich neben feinen holografischen Partikeln winzigkleine schwarze Teilchen, die dem Nagellack die Smoothie-Optik verpassen.

Sonntag, 22. März 2015

[Tutorial] Reinigung von Stampingplatten

Tutorial - Reinigung von Stampingplatten

Immer wieder zeige ich hier Stamping-Nageldesigns. Das ist alles schön, aber wie bekomme ich die Stampingplatten wieder restlos sauber? Mit normalem Nagellackentferner bleiben bei mir unschöne Schlieren und Ränder zurück. Richtig sauber ist anders. Mittlerweile habe ich meine Reinigungs-Routine gefunden. Die Schablonen sind hinterher restlos sauber und ich ruiniere mir beim Putzen nicht die neue Maniküre.

Sonntag, 7. Dezember 2014

[Nageldesign + Tutorial] Winter Candyland

Nageldesign - Winter Candyland

Als Anlass für dieses Design habe ich das Thema "Winter Candyland" aus dem Essie-Adventskalender genommen. Zuerst denke ich bei winterlichen Süßigkeiten direkt an die Zuckerstangen, die meist weiß und rot gestreift sind. Ich wollte aber definitiv etwas anderes als Streifen auf die Nägel bringen und orientierte mich für mein Design daher hauptsächlich an der Farbkombination.

Samstag, 1. November 2014

[Nageldesign] Zickzack Mint

Gestern ging bei Innen & Außen ein Gastartikel von mir online. Via Instagram wurde ich darauf aufmerksam, dass Paddy Gastblogger sucht. Also habe ich mich kurzerhand beworben und wurde genommen. Ich freue mich sehr, für einen Tag lang ein Teil von diesem großen Blog zu sein.

Natürlich möchte ich auch hier davon berichten, welches Nageldesign ich mir für Innen & Außen ausgedacht habe. Es sollte ein Design werden, das man mit einfachen Mitteln erstellen kann. Also habe ich kein spezielles Nailart-Zubehör verwendet.

Nageldesign - Zickzack Mint

In einem bebilderten Tutorial zeige ich euch, wie ich das Zickzack-Muster auf die Nägel gebracht habe:

Samstag, 1. März 2014

[Tutorial] Glitternagellack entfernen


Immer wieder schreibe ich darüber. Aber so richtig bebildert erklärt habe ich noch nicht, wie ich Glitter-Nagellack entferne. Die Idee ist nichts Neues, das ist mir klar. Bevor ich die Alufolien-Methode für mich entdeck habe, hatte ich die Befürchtung, dass das extrem viel Müll verursachen würde. Aus diesem Grund habe ich mir zum Festklemmen der Wattepads Plastik-Teile via Ebay bestellt. Hinter dem Link ist der Artikel zu finden. Allerdings hat der Entferner die Plastigdinger nach und nach zersetzt... So kam ich dann doch zur guten alten Alufolie. Ich habe mir die Alufolienplatten einmal zurechtgeschnitten und für mehr Stabilität 1x gefaltet. So benutze ich diese Stücke schon seit einem Jahr und musste noch keines wegwerfen. Wenn man darauf achtet, reißt nichts ein.

Sonntag, 5. Januar 2014

[Nagelpflege] Nägel lackieren

Endlich geht es weiter in meiner Nagelpflege-Serie. Um das Thema Nägel lackieren habe ich mich bisher ein bisschen gedrückt. Ich hatte mir nämlich in den Kopf gesetzt, in bewegten Bildern zu zeigen, wie ich Nägel lackiere. Ein Video musste daher her. Und genau da habe ich gemerkt, warum ich Blogger bin und kein YouTuber. Aber nunmal der Reihe nach. Ich zeige euch nun Schritt für Schritt, wie ich meine Nägel lackiere.

Donnerstag, 21. November 2013

[Nagelpflege] Nagelhaut entfernen und pflegen

In Sachen "Nagelhaut" habe ich meine Produkte so oft gewechselt, wie sonst nirgends. Ich habe im Laufe der letzten Jahre die benutzen Produkte zur Pflege und zum Entfernen meiner Nagelhaut sehr oft radikal ausgetauscht. Ich war mir nie richtig sicher, ob ich nun bei den für mich funktionierenden Produkten angekommen bin. Aus diesem Grund musste ich diese Serie lange auf Eis legen. Denn halb ausgegorene Dinge mag ich hier nicht präsentieren.

Dafür kann ich jetzt endlich sagen, dass ich die richtigen Produkte für mich gefunden habe und ich damit ein wirklich tolles Ergebnis erzielen kann:

Sonntag, 17. November 2013

[Nagelpflege] Nägel kürzen und feilen

Wenn es um das Kürzen meiner Nägel geht, so verwende ich lediglich Feilen. Mit der BIO-H-TIN Glasnagelfeile kürze ich meine Nägel. Glasnagelfeilen sind meist recht fein und "rupfen" am Nagel nicht so stark wie zum Beispiel Metallfeilen. Außerdem lassen sie sich super reinigen und desinfizieren. Beim Feilen achte ich übrigens nicht auf die Feilrichtung. Immer wieder hört man ja, man solle die Nägel nur in eine Richtung feilen. Diesen Ratschlag beherzige ich nicht. Ich praktiziere eh schon eine recht zeitintensive Nagelpflege. Würde ich noch in einde bestimmte Richtung feilen, würde ich wohl nie fertig werden.

Mittwoch, 13. November 2013

[Nagelpflege] Nagellack entfernen

Heute möchte ich mit dem ersten Teil meiner Nagelpflege-Serie beginnen. Erstmal muss natürlich der alte Nagellack auf den Nägeln entfernt werden. In diesem Fall trug ich Essie - naughty nautical aus der gleichnamigen Kollektion. Die Farbe ist eventuell ein bisschen grüner. Aber heute geht es ja ausnahmsweise nicht um den Nagellack an sich, sondern darum ihn wieder runterzubekommen.

Donnerstag, 9. Februar 2012

[Test] Jolifin Nageltattoos

Vor einer Weile habe ich von der Ankunft meines Jolifin-Testpakets berichtet. Ich durfte mir in einem preislichen Rahmen von 15 Euro verschiedene Produkte aussuchen. Selbstverständlich sprach mich der Bereich Nageldesign direkt an und neben zwei Stampinglacken durften Nageltattoos mit, die ich heute vorstellen möchte. Mir gefielen die blumigen Motive sehr gut, weil sie farblich schön und filigran gestaltet sind.
Allgemeines: Die Packung enthält 20 verschieden große Motive und kostet 1,99 Euro. Hinter dem Link sind die Tattoos direkt auf der Homepage von PrettyNailShop24 zu finden. Eine kurze Anleitung steht dort auch dabei.

Die Anwendung geht leichter als gedacht. Leider steht auf der Verpackung der Tattoos keine Anleitung drauf, sodass ich erst im Internet nachgucken musste. Und die dortige Anleitung ist ein wenig zu kurz geraten; dazu aber mehr im folgenden Text.

Was man braucht:
Ein Schälchen mit Wasser
eine Schere
Kosmetiktücher
Überlack
Nageltattoos
Linkes Bild: Zuerst schneidet man das gewünschte Motiv aus und entfernt die Folie über dem Tattoo, sodass nur noch das Motiv auf der Papierunterlage vorhanden ist. Vom Entfernen der Folie steht auf der Homepage nichts, sodass ich ein Motiv erstmal verschwendet habe, weil sich das Motiv im Wasser zwar von der Papierunterlage gelöst hat, aber total an der Schutzfolie klebte und damit unbrauchbar wurde...

Mittleres Bild: Das ausgeschnittene Motiv OHNE Schutzfolie wird nun ins Wasser getaucht. Man sollte so lange warten, bis sich die Papierunterlage mit Wasser vollgesaugt hat. Beeilen muss man sich hier überhaupt nicht.

Rechtes Bild: Wenn man nun das Tattoo aus dem Wasser nimmt, kann man das Motiv einfach von der Papierunterlage runterschieben. Das Motiv selbst ist dünn und biegsam und es ist eine kleine Fummelei, bis es dann ohne umgeknickte Ecken auf dem Nagel platziert ist. Trotzdem ist mir kein Motiv kaputt gegangen und durch die Nässe ist es eher rutschig als klebrig. Auf dem Nagel selbst kann man das Motiv herumschieben bis es an der richtigen Stelle liegt, solange es noch befeuchtet ist.

Linkes Bild: Liegt das Motiv an der richtigen Stelle, kommt das Kosmetiktuch zum Einsatz. Man tupft einfach auf das Motiv drauf, das dann trocken ist und endgültig festklebt. Verrutscht ist auch in diesem Zustand nichts.

Rechtes Bild: Zum Schluss habe ich eine Schicht Überlack auf den verschönerten Nagel aufgetragen. Dabei ist das Motiv weder ausgeblutet noch verwischt worden. Am Ende sieht man von den durchsichtigen Rändern des Motivs überhaupt nichts mehr.

Der schöne beige Nagellack ist übrigens 05 frosted champaign von essence aus der "Crystalliced"-Limited Edition.

Mein Fazit: Die Nageltattoos lassen sich einfach und schnell verarbeiten. Am Ende sind keine Ränder sichtbar und das Motiv lässt sich schön unter eine Überlackschicht einbetten. Für 1,99 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich toll. Im Gegensatz zu handelsüblichen Nagelstickern passen sich die Motive der Nagelform perfekt an und lösen sich nicht ab. Beim Entfernen der Maniküre insgesamt konnte das Tattoo ebenso wie der Nagellack einfach abgewischt werden ohne dass man das Motiv separat abknibbeln musste.
Leider schrecken mich im Onlineshop die hohen Versandkosten von 6,90 Euro davon ab, weitere Nageltattoos zu kaufen. Schließlich ist für den Versand der kleinen Streifen ein normaler 0,55€-Brief ausreichend.

Sonntag, 11. September 2011

[Tutorial] Nagellack-Farbverlauf

Dieser Artikel war schon länger geplant, die Fotos sind seit geraumer Zeit im Kasten und nun endlich verfasse ich den passenden Beitrag dazu. Heute zeige ich euch, wie ich einen Nagellack-Farbverlauf auf die Nägel bekomme. Bei einem meiner Nageldesigns hatte ich diese Technik ausprobiert und wurde um ein Tutorial gebeten. In den Weiten des Netzes werdet ihr viele ähnliche Anleitungen finden. Ich zeige euch heute, wie ich es mache. Bevor ich's vergesse, diese Technik nennt sich auch "Sponging". Ich bevorzuge jedoch eine deutsche Bezeichnung; es gibt schließlich schon genug Anglizismen.

Zuerst zeige ich euch, was ihr benötigt:
Bei solchen Sauereien ist eine Unterlage (hier ein Küchenpapier) immer ratsam. Außerdem benötigt man einen Nagellack, mit dem man den Farbverlauf erzeugen möchte. Zum Tupfen braucht man einen Schwamm. Die Nageldesignfirma Konad bietet extra Sponging-Zubehör an, was ich allerdings als unnötig empfinde. Diesen abgebildeten Haushaltsschwamm habe ich im Baumarkt für etwa 0,50 € in einem Mehrpack gekauft. Im Päckchen befanden sich etwa 10 Schwämme in den unterschiedlichsten Farben. Diese Art von Billigschwämmen ist auch in 1-Euro-Läden anzutreffen.
-----------------------------------------------------------------------
Den oben abgebildeten Schwamm habe ich in lauter kleine handliche Würfel kleingeschnitten. Dabei habe ich auch die Kratz-Unterseite entfernt. Nach dem Gebrauch für einen Nagellackfarbverlauf sind die Schwämme nicht wiederverwendbar. Mit einem kleinen Würfel zu arbeiten ist definitv einfacher als mit einem großen Schwamm.
-----------------------------------------------------------------------
Auf eine leicht beschichtete Unterlage tropfe ich ein bisschen Nagellack. Beschichtet sollte sie deshalb sein, damit sie vom Nagellack nicht aufgeweicht wird. Es eignen sich dafür besonders gut Prospekte von Möbelhäusern oder Supermärkten.
-----------------------------------------------------------------------
Mit dem Schwämmchen nehme ich ein bisschen Nagellack auf und tupfe überschüssigen Nagellack auf die Unterlage. Den Rest, der noch am Schwämmchen hängt, tupfe ich auf den Nagel. Diesen Vorgang muss man ziemlich oft wiederholen bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Deshalb empfiehlt es sich von vornherein, einen recht deckenden Nagellack zu verwenden.
-----------------------------------------------------------------------
Am Daumen tupfte ich die Farbe in drei Schritten auf, sodass hinterher ein schönes fluffiges Ergebnis entstand. In mehreren kleinen Schritten mit wenig Lack gelangt man zu einem schöneren Ergebnis, weil man den Farbverlauf so leichter steuern kann. Sobald der Lack am Schwämmchen angetrocknet ist, kann man diese Ecke nicht mehr verwenden, weil die Luftlöcher im Schwamm verklebt sind.
-----------------------------------------------------------------------
So sieht es dann aus, wenn alle Finger betupft sind. Das Ergebnis ist erstmal ungleichmäßig (die Bilder werden übrigens alle durch Anklicken größer). Natürlich lässt es sich bei dieser Technik nicht vermeiden, dass die Haut um den Nagel herum in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit einem Nagellackentfernerstift lässt sich das ganz leicht korrigieren.
-----------------------------------------------------------------------
Am Ende sorgt ein Überlack (bei mir Sally Hansen - Insta-Dri) für ein gleichmäßiges Ergebnis. Der durch das Tupfen eher matt erscheinende Nagellack wird so wieder glänzend. Soll zusätzlich zum Farbverlauf noch ein Stamping den Nagel verzieren, ist es besser, wenn die Oberfläche vorher durch einen Überlack erstmal geglättet ist.
-----------------------------------------------------------------------
So sah das Schlachtfeld nach diesem Farbverlauf aus. Natürlich muss man immer wieder neuen Nagellack auf die Unterlage tropfen, weil er relativ schnell aufgebraucht ist.
-----------------------------------------------------------------------

Mit dieser Anleitung sollte ein Farbverlauf auf jeden Fall gelingen. Selbstverständlich kann man auch verschiedene Farben auftupfen oder eine Farbe in eine andere Farbe hineinverlaufen lassen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren.

Samstag, 20. Februar 2010

[Tipp] Stamping Anleitung

Ich habe es schon lange vor und jetzt schreibe ich ihn endlich, den Post über eine Anleitung zum Stampen. Viele von euch kennen das schon und wissen wie's geht, machen es auch selbst. Aber zur Vervollstänigung meines Blogs gehört es dazu, eine Anleitung zu verfassen. Immerhin mache ich viele Naildesigns mit Stamping. Was nun folgt ist meine persönliche Art, mir die Motive aufzustempeln.

Auf diesem Bild seht ihr, was ich alles benötige.


Ganz wichtig als Basis ist Küchenpapier. Auf eines davon lege ich die Schablone auf und es sorgt dafür, dass sonst nichts dreckig wird. Ein zweites nutze ich zum Säubern der Schablone. Dafür nehme ich normalen Nagellackentferner (hier nicht auf dem Bild) und Wattestäbchen.

Den Stempel habe ich aus dem Essence Stamping set. Einen Schaber verwende ich nicht, da meine Schablonen sonst so wüst verkratzt werden. Es tut auch eine alte Karte, bei mir eine uralte Telefonkarte.
Die Schablone, die ich damals benutzt habe, ist die m25 von Konad.


Ein guter Stampinglack ist auch nötig. Ich selbst habe meine normalen Nagellacke alle durchprobiert und finde, dass einige zwar schon gut zum Stampen verwendet werden können. Leider empfinde ich die entstandenen Motive als zu schwach und nicht intensiv genug. Von diesem weißen Konad Lack (extra fürs Stampen) bin ich wahnsinnig begeistert. Sollte er mal leer werden, MUSS ich ihn mir nachkaufen. Bisher habe ich nur den abgebildeten Stampinglack. Aber ich plane, demnächst noch weitere in anderen Farben zu kaufen. Schwarz auf jeden Fall und Lila wäre auch toll. Diesen Konad Lack habe ich auf ebay bestellt. Dort findet man diese Lacke auf jeden Fall günstiger als in sämtlichen Onlineshops.



Nun zum ersten Schritt in Richtung hübsches Motiv auf dem Nagel:
Der Lack muss auf die Schablone drauf. Man kann damit auch das gewünschte Motiv direkt bepinseln, aber ich habe herausgefunden, dass es besser ist, den Lack VOR dem Motiv aufzutupfen. Der Lack trocknet sehr schnell und deshalb hatte ich immer das Gefühl, wenn ich ihn direkt über das Motiv pinsle, trocknet er in den Ecken des Motivs schon an und die fehlen mir dann auf dem Nagel.



Der zweite Schritt:
Mit dem Schaber zieht man den Lack vor dem Motiv über das ganze Motiv drüber. Wie man gut erkennen kann, befindet sich der Lack nun in den Rillen des Blütenmotivs. Diese weißen Streifen auf der Schablone stören nachher das Endergebnis überhaupt nicht, da sie direkt nach dem Schaben schon trocken sind und von dem Stempel überhaupt nicht aufgenommen werden.



Der dritte Schritt:
Den Stempel drückt man nun auf das Motiv. Der Lack aus den Rillen findet sich auf dem Stempel wieder. Jetzt muss das Motiv auf dem Stempel nur noch auf den Nagel. Hierfür rolle ich den Stempel auf den Nagel. Der Nagel ist ja keine ebene Fläche. Außerdem kann ich damit auch ganz gut feststellen, wo genau das Motiv landet.




Super wichtig für diese ganze Aktion: SCHNELLES ARBEITEN!
Wie schon erwähnt, trocknet der Stampinglack ziemlich schnell. Somit müsst ihr euch richtig beeilen, um das Motiv samt allen Ecken und Linien auf dem Nagel wiederzufinden. Das ist auch der Grund, warum ich den Lack vor das Motiv auftupfe. Es geht einfach zu viel Zeit verloren, wenn ich den Lack aufs Motiv aufbringe, den Pinsel wieder ins Fläschchen stelle und dann erst den Lack mit dem Schaber abziehe. Tupfe ich den Lack vors Motiv, kann ich ganz in Ruhe den Pinsel ins Fläschchen zurückstellen, den Schaber nehmen und den Lack in die Motivrillen schieben. Man spart sich einfach ein paar Sekündchen.


Der letzte Schritt:
Meistens stampt man das gewünschte Motiv nicht nur 1x. Es muss also wieder sauber werden. Auch nach der letzten Anwendung säubere ich die Schablone, damit ich beim nächsten Mal wieder ganz tolle saubere Motive habe. Dafür verwende ich normalen handelsüblichen Nagellackentferner. Ich tunke ein Wattestäbchen in den Entferner und wische damit über die Schablone. Wie man gut erkennen kann, ist das Wattestäbchen speziell gepresst und hat diese feine Spitze. Ich persönlich finde, dass es gerade mit der Spitze ganz einfach ist, die feinen Ecken und Linien der Motive sauber zu kriegen. Sicher kann man auch gewöhnliche Wattestäbchen verwenden. Ich hatte diese speziellen Wattestäbchen noch herumliegen und fürs Schminken nie benutzt. Wenn sie aufgebraucht sind, werde ich es natürlich erstmal mit normalen Wattestäbchen versuchen, die ich eh immer auf Vorrat zuhause habe. Zum Schluss nehme ich mein zweites Stück Küchenpapier und poliere damit die Schablone.

Ich hoffe, meine Anleitung zum Stampen ist einigermaßen hilfreich. Über Feedback freue ich mich natürlich immer :).

Kleine Anmerkung zum Schluss: Die Bilder zu dieser Anleitung habe ich gemacht, als ich für mein aktuelles Naildesign das Blumenmotiv auf meine Nägel gestempelt habe.